Türkische Straßenhunde mache Karrerie...

Straßenhunde haben oftmals gegenüber vielen ihren Artgenossen einen entscheidenden Vorteil. Sie sind oftmals aufgrund ihres Lebenes auf der Straße besser sozialisiert, sind “Rudelfähig” und durch die harten Lebensumstände sehr lernschnell. Das macht diese Hunde besonders wertvoll. Und genau hier setzen wir mit unseren Ausbildungsprojekten an.                                                                                                                             Und wenn dann noch die Einheimischen vor Ort erkennen, welche Potential in diesen Hunden stecken, ist bereits ein erster, wichtiger Schritt zum Umdenken getan. 

Beispielgebend sind hier auch all die Dienst- Rettungs- und Therapiehunde rund um den Globus, die zuvor auch ihr Leben auf der Straße fristen mussten bevor sie von Tierschützer aufgenommen und vermittelt wurden.

Hier möchten wir Ihnen nun gerne einiger unserer Hunde vorstellen.

Vom Straßenhund zum Drogenfahnder

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gerne die Geschichte von Dukkah erzählen! "Die Geschichte von einem Straßenhund der zum Drogenfahnder wurde"...

Dukkha, ein Streuner dessen Leben bereits am seidenen Faden hing bis Fathi (Sohn unserer Pflegestelle in der Türkei) ihm auf seinem Nachhauseweg von der Schule begegnete. Weiter, von Eda dem kleinen Zigeuner Mädchen das letztlich den Mut hatte, diesen geschundenen Hund anzuleinen um ihn auf unsere Pflegestelle in Antalya/Türkei zu bringen. Aber auch von Anna unserer aktiven Mitarbeiterin vor Ort die Bereits schon seit Tagen damit beschätigt war, Leinen und Halsbänder zu verteilen, um diesen geschundenen Hund einzufangen.

Und natürlich davon, wie er letzlich in Deutschland zum Drogenfahnder wurde!

Dukkha - wie alles begann!

Dukkha im April 2008Nachdem wir Dukkha endlich auf unserer Pflegestelle hatten überlegten wir uns für diesen armen Kerl, den richtigen Namen. Sein Schicksal hat uns einfach sprachlos gemacht. Und so sind wir auf den Namen Dukkha gekommen. Dukkha steht im Buddhismus für Leiden, Kummer und Elend. All dies hatte der arme Kerl viel zu lange ertragen müssen, ohne dass sich jemand für sein Leiden zuständig fühlte. Ohne Futter, ohne Wasser, ohne Schutz oder medizinischer Versorgung, irrte er in diesem erbärmlichen Zustand durch die Strassen, bis er dem Sohn von Anne Neuner über den Weg lief. Kurze Zeit danach befand sich Dukkha bereits in der Obhut von Anne und unter veterinärmedizinischer Betreuung durch Dr. vet. Mesut Kemer. Allerdings waren Dukkhas Lebenschancen so gering, das wir uns lange überlegten seine Geschichte überhaupt zu veröffentlichen. Zu unser aller Freude entwickelt sich Dukkha zwar langsam aber stetig, so dass wir ihm ein Tagebuch eingerichtet hatten.

"Wir sind dem Hund, als bestem Freund des Menschen, Respekt und Achtung schuldig!"

Ich heiße Dukkha (indisch: Hoffnung), bin ca. 2 Jahre alt und hatte die Räude.

Dukkha im April 2008Niemals vorher hatte ich ein richtiges Zuhause und bin daher alleine durch die türkischen Straßen und Wälder gestromert. Viele, die mir begegnet sind, haben mich getreten, geschlagen und verjagt. Durch meine Krankheit fand man mich abstoßend und hässlich. Dabei bin ich niemals aggressiv gewesen, wollte doch nur Hilfe bekommen. Doch keiner wollte mir helfen.

Bis zu diesem gewissen Tag an dem man auf mich aufmerksam wurde. Vorsichtig geworden hatte ich Angst  und lief weg. Anna, meine spätere Pflegemutti hatte daher ein ganzes Dorf aktiviert. Überall wurden von Care-4-Life e.V. Leinen und Halsbänder verteilt verbunden mit der Bitte an alle Bewohner, mich „aufzuhalten”, damit mir geholfen werden kann. Doch niemand traute sich und kam mir wirklich nahe. Der Ekel und die Angst vor mir, waren einfach zu groß.

Doch dann kam die kleine Eda. Meine erste kleine Freundin. Ein damals ca. 5 Jahre altes Zigeunermädchen. Ihr Leben war fast so schwer wie meines. In einem Backsteinhaus ohne Fenster und Türen, ohne fließend Wasser und Strom, lebt sie dort mit Bruder, Schwester,Oma und den Eltern.

Nur sie hatte buchstäblich den „Popo in der Hose” und kam zu mir um mir zu helfen. Sie band mir Halsband und Leine um, und brachte mich zu Anna, der Tierschützerin von Care-4-Life e.V., die mich bis zu meiner Ausreise (von der ich damals natürlich noch nichts ahnte) so sehr behütete und pflegte und gemeinsam mit dem Tierarzt Mesut behandelte. Sie hatte gegen mein unerträglisches Hautjucken und neben den anderen Medikamenten die ich bekam ein Geheimrezept: Jeden Tag pflegt sie mich mit Penaten-Creme! Das hat mir ganz toll geholfen! Meine Räude ist gut geheilt auch das jucken war damit besser zu ertragen und jeder neuer Tag war ein bisschen mehr, neues Leben für mich. Schau Dir mal Fotos an!

Dukkha im April 2008Nun fehlte nur noch ein neues Herrchen oder Frauchen für mich. Und alles wäre wunderschön. Ab Oktober 2008 war ich ausreisefähig. Aktuelle Fotos von mir und Neuigkeiten konnte damals jeder über "meinen" Verein bekommen. Ein treuer Begleiter und Freund würde ich für meinen Besitzer sein, denn meine Dankbarkeit für mein zweites Leben war riesengroß.

Eine Bitte hatte ich allerdings noch: Meine kleine Freundin Eda, die mir mein Leben gerettet hat, konnte nicht in die Schule gehen, da hierfür kein Geld da war. Diesem kleinen Mädchen wollte ich meine Dankbarkeit zeigen und suchte Menschen, die mir dabei helfen. Care-4-life e.V. und viele nette Leute haben ihr dies ermöglichen – nicht nur mein Traum war erfüllt. Ich freute mich auf mein neues Leben in Deutschland.

Euer Dukkha

 

Dukkhas Weg zurück ins Leben oder ein Streuner macht Karriere !!!

Dukkha und EdaUnser Dukkha soll stellvertretend für alle Streuner dieser Welt, und dem damit verbundenen Leid dieser Tiere stehen.

Wir hatten uns damals zu dieser Aktion entschlossen, um mit Dukkha und seiner Geschichte der Welt zu zeigen, welch Potenziale in „Straßenkötern” stecken können. Was genau es ist das man zu tausenden in vielfältiger Art misshandelt und quält. Dukkhas Geschichte soll aber auch den verantwortlichen Politikern aufzeigen, dass es an der Zeit ist, zu handeln. Die verantwortlichen Politiker müssen einsehen, dass zwingend europaweit flächendeckende Kastrationspolitik betrieben werden muss. Dass Streunertiere in die vorhandenen Tierschutzgesetze aufgenommen werden müssen – bisher finden sie in KEINEM Tierschutzgesetz eine Lobby. Daher steht es auch jeder Stadt/Gemeinde/Land frei, wie man sich dieser Tiere entledigt. Auch in Deutschland – wo doch das Tierschutzgesetz fest im Grundgesetz verankert ist, finden Streuner (in unserem Fall Katzen) keine Berücksichtigung. Es sind die Tierschutzvereine – private Initiativen oder Tierheime, die sich um diese Tiere und deren Leid kümmern, auch die damit verbundenen Kosten aus ihrer eigenen Tasche bezahlen.

Dukkha, Silvia, Anna, und MesutZahlen weltweit belegen schon heute, dass weder durch Vergiftungsaktionen noch durch einfaches Erschlagen,vergiften dieser Tiere sich etwas an der Überpopulation und dem damit verbunden Leid dieser Tiere ändert.
Vielmehr ist es einfach unmenschlich und mehr als fragwürdig, mit solch barbarischen Mitteln und Methoden die Zahl der Streuner unter Kontrolle bekommen zu wollen. Man könnte es fast mit der Angst zu tun bekommen, wenn man sich überlegt, dass es Menschen sind, die in „gehobenen Positionen” sitzen – Gemeinderäte, Bürgermeister, Politiker – die Tötungen von Streunern anordnen, in Auftrag geben, sie billigend in Kauf nehmen und im 3. Jahrtausend noch davon ausgehen, dass man mit derartigen Methoden eine Lösung der Überpopulation von Streuner erzielen kann. "Seit wann war Gewalt schon mal die Lösung für ein Problem !??"...
Und eben weil es einfach nur kontraproduktiv ist – die Natur nach solchen Tötungsaktionen von Streunertieren ihr Gleichgewicht selbst wieder herstellt – ist genau das Gegenteil der Fall: Die Zahl der Streuner nimmt zu !!! Ein Hund oder eine Katze wirft danach statt vier Welpen acht oder neun Tiere. Man kennt dies schon aus Zeiten der Pest wo danach die Zahl der Mehrlingsgeburten zunahm.

Dukkha mit ReudeGeburtenkontrolle durch Kastrationen ist das einzige und das Wichtigste, das wir tun können, um Hunden und Katzen zu helfen. Jeder einzelne Streuner, ob Hund oder Katze, stammt von einem nicht kastrierten Tier ab. Indem wir durch Kastrationen weitere Geburten verhindern, ersparen wir unzähligen Tieren einen Tod durch Hunger oder Vergiftung auf der Straße.

Silvia Greene, Care-4-life e.V.

 

Ein Herz für Tiere 11/2009Bericht über Dukkhas Weg zurück ins Leben – „Ein Herz für Tiere″ Ausgabe 11/2009
erhältlich ab dem 23.10.2009 im Zeitschriftenhandel

Dukkhas TV-Doku startete bei VOX am 07.11.2009 in der Sendung „Hundkatzemaus″, immer samstags um 18:00 Uhr und sonntags um 7:00 Uhr.

20. Dezember 2009

 

Ausstrahlung des letzten Teiles der TV-Dokumentation
"Dukkha - Vom Straßenhund zum Drogenfahnder"
am Samstag, 16. Januar 2010 ab 18.00 Uhr
in der Sendung hundkatzemaus - das haustiermagazin auf VOX.

Thema u.a.: Dukkha - Vom Straßenhund zum Drogenfahnder

Die, zehnteilige Miniserie bei hundkatzemaus erzählte die Geschichte von 'Dukkha', einem todkranken türkischen Straßenhund, der in einem kleinen Dorf bei Antalya gefunden, von der Tierschutzorganisation 'Care-4-life e.V.' gesundgepflegt und schließlich in Deutschland zum Drogenspürhund ausgebildet wird.

Uwe Friedrich mit Dukkha'Dukkha' einhalb Jahre alt und schwer von Räude gezeichnet, als ihn Kinder auf der Straße entdecken und zu Anna Neuner, einer deutschen Tierschützerin bringen. Anna arbeitet in der Region Antalya für die Tierschutzorganisation 'Care-4-life e.V.'. Da sich Dukkha bei ihr zu einem prächtigen und gelehrigen Hund entwickelt, fasst die deutsche 'Care-4-life e.V.'-Vorsitzende Silvia Greene den Entschluss, ihn zum Drogenspürhund ausbilden zu lassen. Sie will damit ein Zeichen setzen, den Menschen und den Politikern vor Augen führen, was in einem 'räudigen Straßenköter' stecken kann. Für dieses ungewöhnliche Vorhaben gewinnt sie den Hundetrainer Uwe Friedrich. hundkatzemaus begleitet die mehrmonatige Ausbildung von 'Dukkha', zeigt Höhen und Tiefen, Rückschläge und Glücksmomente. Am Ende beweist 'Dukkha' auf eindrucksvolle Weise, dass er den leistungsfähigen Profi-Vierbeinern auf dem Frankfurter Flughafen in nichts nachsteht.

Die erste Folge zeigte 'Dukkhas' traurige Vergangenheit in der Türkei, seine letzten Tage in Antalya, seine Abholung durch Silvia Greene und die Ankunft am Stuttgarter Flughafen, wo ihn Uwe Friedrich in Empfang nimmt und in sein Trainingscenter in den Schwarzwald bringt.

Weitere Infomationen zur Sendung direkt bei VOX.de

Bildgalerie Dukkha - Vom Straßenhund zum DrogenfahnderUwe, Dukkha und Silvia Bildgalerie Dukkha - Vom Straßenhund zum DrogenfahnderDukkha sucht... Bildgalerie Dukkha - Vom Straßenhund zum DrogenfahnderDukkha im Dienst
Bildgalerie Dukkha - Vom Straßenhund zum DrogenfahnderDukkha arbeitet... Bildgalerie Dukkha - Vom Straßenhund zum DrogenfahnderDukkha früher... Silvia mit DukkhaSilvia mit Dukkha
Dr. Mesut mit DukkhaDr. Mesut mit Dukkha Eda mit DukkhaEda mit Dukkha Bildgalerie Dukkha - Vom Straßenhund zum DrogenfahnderUwe und Dukkha

17. Januar 2010

 

Care-4-life e.V. sagt Danke:

  • allen Zuschauer die Dukkhas 12-teilige Miniserie bei
    hundkatzemaus verfolgt haben und die vielen Glückwünsche und Spenden die wir in diesem Zusammenhang bekommen haben.
  • dem gesamte Team von DOCMA-TV
    unter der Leitung von Herrn Dr. Gerald Krakauer
  • dem TV Sender VOX
  • Herrn Uwe Friedrich und dem Team des Hundezentrum TEAMCANIN
  • ALSA-Hundewelt für ihr goßzügiges Sponsoring in all der Zeit.
  • der Firma GRAFIT. prepress & webdesign für die extra schnelle Programmierung eines perfekten Redaktionssystems, so dass unsere "neue" Internetseite noch rechtzeitig zur ersten Sendung fertig werden konnte.
  • Sera-Hotel / Antalya für die freundliche Unterstützung beim Finalendreh.
  • alle die uns immer wieder, sei es durch Mails, freundliche
    Telefonate etc. unterstützt und motiviert haben.
  • unserer kleinen Freundin Eda, die den Mut hatte Dukkha einzufangen und uns zu bringen.
  • allen Medienvertreter aus der Türkei sowie in Deutschland für
    die aktuelle und objektive Berichterstattung.
  • allen die an dem Projekt außerdem noch mitgewirkt hatten.

Ohne Euch alle wäre dies so nicht möglich gewesen!

Die letzte Folge der Sendung hundkatzemaus ist noch unter
http://www.voxnow.de/hundkatzemaus.php online zu sehen.

Letzte Folge der Mini-Serie über den Aufstieg eines türkischen Straßenhundes zum Drogenfahnder

Julia Sahin & Uwe Friedrich zusammen mit Dukkha zu Besuch in Antalya

Bereits seit Beginn unserer Zusammenarbeit / Kooperation war es für Julia und auch für Uwe ein "MUSS" unsere Pflegestellen vor Ort in Antalya persönlich anzuschauen um sich dabei auch ein Bild der Situation vor Ort zu machen. Uwe war es auch ein besonderes Anliegen, sich bei diesem Besuch bei Anna, Eda und auch bei Herrn Dr. Kemer für ihre Hilfe an Dukkha zu bedanken. Auch wollte er sich bei dieser Gelegenheit ein Bild von der
Region machen, in der Dukkha auf der Suche nach Hilfe unterwegs war.

Gesagt getan wurde dieser Besuch zu den Dreharbeiten der Sendung Hundkatzemaus bei VOX in die Tat umgesetzt. Mit 240 Kilo an Tierschutzgepäck startete unser Flieger am 01.12.2009 von Stuttgart nach Antalya.

Für Anna und Herrn Dr. Kemer ein großer Tag, denn normalerweise kommt keiner der Hunde die sie gepflegt und gehegt hatten, jemals wieder zurück nach Antalya um sie dort zu besuchen. Die Vorfreude war dementsprechend groß auf beiden Seiten, denn auch für uns war es eine besondere Situation.

In Antalya angekommen hat Uwe sich in seiner Funktion als Hundetrainer auch gleich alle
Hunde auf unserer Pflegestelle angesehen und sich über deren Schicksal und Geschichte durch Anna berichten lassen. Natürlich gab es auch jede Menge hilfreiche Tipps im Umgang mit Hunden allgemein.Julia hätte sich für diese Zeit am liebsten 10 Hände gewünscht da sie bei der Anzahl der Hunde nicht wirklich wusste welchen sie zuerst streicheln sollte. Am liebsten hätte sie alle eingepackt und mitgenommen. Da Julia aber bereits selbst schon 2 ehemalige Streuner aus der Türkei hat, war eben nur streicheln angesagt. Da Julia bei der Vermittlung auf Endplätze für unsere Hunde auch Ihren aktiven Part leistet, wird wohl zukünftig immer mal der eine oder andere auch in Julias Nachbarschaft ein liebevolles Zuhause finden.

Bei den all Abendlichen Gassi Runden von Uwe zusammen mit Dukkha hatte er jedesmal mindestens 5 Straßenhunde im Schlepptau die einfach freudig mitgelaufen sind. Uwe jedes Mal sichtlich angetan, wie freundlich diese Streuner doch allesamt waren. Auch
was für wunderschöne Tiere es doch sind, die ihr Leben auf der Straße verbringen müssen. Uwe hätte am liebsten genau wie Julia einige davon eingepackt und mitgenommen, aber bei 3 Eigenen ist das nicht drin.

Für alle Seiten war dieser Besuch ein voller Erfolg und man verabschiedete sich mit den Worten " Bis bald..."

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Dr. Dog

Ein weiteres Projekt vor Ort in Antalya, welches wir in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner der Großstadtgemeinde Antalya, unter der Leitung der Gesundheitsministerin, Frau Dr. Yildiz Oral sowie der Gattin des Oberbürgermeisters, Frau Dr. Günseli Akaydin starten. Auch bei diesem Projekt haben wir, wie es der Name verrät, geeignete "Straßenhunde" zu Therapiehunden ausgebildet. Bereit im Februar 2013 starteten wir bei unserer "Graffiti Aktion" im Tierheim einen ersten Versuch dazu. Handicap Hunde besuchten zusammen mit uns eine Behinderteneinrichtung vor Ort in Antalya. Zuvor hatte Frau Verena Hilber, Hundetrainerin und aktives Mitglied bei Care-4-life e.V. zwei Hunde über mehrere Tage trainiert und auf diesn Tag vorbereitet. Sehnsüchtig wurden die Hunde von den Kids und Jugendlichen bereits erwartet. Die Freude über die Hunde und unseren Besuch war unbeschreiblich. Auch unsere "Therapiehunde" haben die Liebkosungen und Streicheleinheiten der Kids sehr genossen. Anschließend fand noch ein gemeinsames Sprayen an den Wänden der Behinderteneinrichtung zusammen mit den Kids statt.
 
Derzeit werden Einladungen an verschiedene Therapeuten & Psychologen, die sich für einen Therapiehund bzw. der Arbeit mit Therapiehunden interessieren, verschickt. Im Anschluss daran findet dann ein erster und offizieller Austausch mit deutschen und türkischen Therapeuten & Psychologen vor Ort in Antalya statt.

Impressionen " Dr. Dog."

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Straßenhundeleben retten - um Leben zu retten!

"Rescued" ist ein neues und weiteres gemeinsames Projekt mit der Großstadt Gemeinde Antalya und Care-4-life e.V.

Dass Tierschutz, speziell bei der Großstadtgemeinde Antalya unter der Leitung des Oberbürgermeisters, Dr.Prof Mustafa Akaydin (2010-2014)inzwischen verantwortungsvoll umgesetzt wird, zeigen all die bereits erfolgreich durchgeführten Projekte der Stadt. Ebenso der geplante Bau eines neuen und modernen Tierheims, welches in 2014 fertig gestellt werden soll. Leider ist es trotz allem noch immer so, dass Rassehunde bei der Bevölkerung eine größere Beliebtheit finden und daher noch viel zu wenig Tierheimhunde adoptiert und vermittelt werden. Wobei hier erwähnt werden muss, dass wir durch all die gemeinsamen Aktionen heute schon bei 172 Tieren pro Monat angelangt sind. Vor vier Jahren war das die Zahl an Tieren, die jährlich aus dem Tierheim vermittelt werden konnten.

Für uns als Tierschutzverein aber auch für die Großstadt Antaly daher noch immer ein großes Thema, welches wir weiter gezielt verfolgen werden. Gerade weil wir unsere Tierschutzarbeit vor Ort in Antalya in keinem Fall lediglich bei der Vermittlung von Hunden nach Deutschland finden können, entstand dieses neue Projekt. Hilfe zur Selbsthilfe ist und bleibt unser Tierschutzthema. Mit Dukkah "Ein Streuner macht Karriere" zeigten wir bereits im Jahr 2009 die Qualitäten eines Straßenhundes auf. Genau hier setzen wir mit unserem neuen Projekt an. Auch in der Hoffnung die Sensibilität und Akzeptanz der Straßenhunde nachhaltig zu verändern.

"Straßenhundeleben retten - um Leben zu retten" ist unser neues und gemeinsames Ziel. In diesem Zusammenhang konnten wir den Verein, SAR- Germany e.V. (Rettungshundestaffel) gewinnen, um gemeinsam gezielt Straßenhunde zu Rettungshunden auszubilden. Dabei bekommt die Großstadtgemeinde Antalya eine erste funktionierende Rettungshundestaffel und einige Straßemhund ein Zuhause. Allein in Deutschland gibt es ca. 100.000 Rettungshunde, von diesen gut die Hälfte aus dem Tierschutz stammen. Die SAR-Germany e.V. war selbst bereits mehrfach zu Erdbeben Einsätzen in der Türkei. Bei jedem dieser Einsätze mussten speziell Rettungshunde aus dem Ausland eingeflogen werden, wodurch wertvolle Zeit bei der Bergung und Rettung von Opfern verstrich. Ein Zustand, den wir nun gerne gemeinsam und mit der Ausbildung von Straßenhunden verändern möchten. Wir alle sind überzeugt, dass sich die Sicht auf die Straßenhunde der Türkei nachhaltig verändern wird, sobald der erste eine erfolgreiche Suche hinter sich gebracht hat. Selbst die großen Hilfsorganisationen der Türkei und AFAD verfügen bisher über keine ausgebildeten Rettungshunde und nehmen daher mit großer Freude an der Ausbildung teil. Auch die örtliche Feuerwehr von Antalya nimmt an der Ausbildung teil. Gerade die Berufstaucher haben großes Interesse an Rettungshunden. Ein erstes Kennenlernen mit allen Teilnehmern und ein anschließendes gemeinsames Training fand in der Zeit vom 21.05 - 28.05.2013 statt. Insgesamt wurden bisher 16 Tierheimhunde in die Ausbildung aufgenommen. Eine weitere Schulung (Train the Trainer) ist schon für Juni 2013 in Deutschland geplant. An dieser Stelle möchten wir uns gerne für die Auszeichnungen, überreicht durch den Oberbürgermeister, Hernn Prof.Dr.Mustafa Akaydin sowie den geschätzten Worten zu unserer Tierschutzarbeit bedanken. Ein weiterer und besonderer Dank an dieser Stelle geht an die Hilfsorganisation ACAT, die uns nach dem Seminar Dankesurkunden zu unserer Arbeit überreichte. Den Teilnehmern des Basisseminar "Rettungshunde" wurden durch den Präsidenten der örtlichen Feuerwehr Teilnahme-Urkunden überreicht.

Care-4-life e.V finanziert in diesem Projekt alles rund um die Ausbildung/- materialien sowie Ausstattung der Hunde (von der Leine, Halsband, Kenndecke usw). Besondere tierärtzliche Behandlungen bzw Untersuchungen einzelner Hunde werden dabei auch von uns übernommen. Zu unserer ganz großen Freunde fand die Stiftung ProTier Tierschutz und Ethik, unser neues Projekt so bestechend, dass diese sich spontan bereits erklärten die anfallenden Kosten mit zu tragen. Herzllichen Dank an dieser Stelle für die Bereits geleistete Unterstützung von 4000,00 Euro.

Hier ein Video zur Rettungshunde Ausbildung vor Ort in Antalya > Video

5. Rettungshundetraining inklusive Prüfung der ersten Rettungshundeteams sowie der Maintrailern vom 06.12 - 20.12.2014 in Antalya.

Am Morgen des 06.12.2014 machten sich die ersten beiden Trainer (Maintrailer, Fläche und Trümmer) zu einem weiteren Training auf den Weg nach Antalya. Dieses Mal sollten im Anschluss an das Training die ersten Hundeteams, sowohl in Theorie als auch in der Praxis geprüft werden.

Mehr als 1.000 Stunden gemeisame Stunden sowie 70 Tage gemeinsame Trainings lagen bereits hinter uns. Entsprechend groß war die Nervosität aber auch Freude auf allen Seiten. In der ersten Woche wurde noch einiges zur Theorie sowie Erster Hilfe besprochen, aber auch auf dem freien Gelände im der Fläsche und Trümmern trainiert.

Zur Theorieprüfung traten 10 Hundeführer an, alle haben fleißig gelernt und auch bestanden.

Die erste Hürde war geschafft.

Am 17.12.14 morgens um 6.00 Uhr stiegen die Vorstände der SAR-Germany sowie Care-4-life e.V in den Flieger nach Antalya zur praktischen Prüfung. Große Freude bei den Rettungshundeteams, trotz allem konnte man diese gewisse Nervosität deutlich spüren, jetzt wird es ernst! Gleich nach unserer Ankunft, fanden sodann die ersten Prüfungsschritte für die Trümmer- und Flächensuchteams, nach der “gemeinschaftlichen Prüfungsverordnung der Rettungshunde” statt.

Die vier Maintrailerteams kamen separat und bestanden allesamt die Prüfung. 

Obwohl das Wetter es nicht unbedingt gut mit uns meinte. Es regnete ununterbrochen, etwas das für die Versteckpersonen, die z.Teil auf dem Boden liegend warten mussten, alles andere als Spaß war. Dennoch waren alle mit großem Eifer dabei.

Am Ende waren es insgesamt acht Rettungshundeteams die, die erste Prüfung bestanden haben. Dazu möchten wir an dieser Stelle nochmals gratulieren! Im Anschluss an die letzte Prüfung spendiere die Stadt Antalya am Abend, unter der Leitung der Feuerwehr, allen Beteiligten eine Prüfungsfeier, bei der die einzelnen Hundeführer ihre Urkunden überreicht bekamen. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch, bei unserem Partner “Pro Tier – Stiftung für Tierschutz und Ethik" für Ihr Sponsoring der kompletten Ausstattung der neuen Rettungshunde. Wir freuen uns schon heute auf unsere sehr weitere Zusammenarbeit, bei dem Projekt “Rescue- to Rescue” ..

 

Eine kleine Bilderauswahl von der Prüfung im Dezember 2014 in Antalya

4. Rettungshundetraining vom 25.05 - 07.06.2014 in Antalya

Bei unserem vierten 14 tägigenRettungshundetraining vor Ort in Antalya standen dieses Mal neben dem eigentlichen Training einige Antrittsbesuche der neuen Regierung in Antalya auf unserer Agenda. Im März 2014 hat die AKP die Kommunalwahlen für sich entschieden, sodass wir nahezu in jeder Abteilung neue Vorgesetzte bekommen haben. Allesamt sind von unserem Projekt begeistert, sodass wir hier auch weiter auf Unterstützung, gerade bei Training und dem Transport der Rettungshundeteams hoffen können.

Trainiert wurde wieder mit allen Gruppen in der Fläche und Trümmern. Aber auch die Maintrailer konnten bereits geübtes und konditioniertes weiter ausbauen und die Fährte über eine größere Distanz legen. Im Oktober/Noveber 2014 werden vorraussichtlich die ersten Rettungshundeteams zur Prüfung zugelassen können.

Trainingsplan zum 4. Rettungshundetraining finden Sie >>hier

Ein weiterer Bericht der Stadt Antalya zum Rettungshundeprojekt finden Sie >> hier

Eindrücke zum 4. Rettungshundetraining vom 25.05.2014 - 07.06.2014

3. Rettungshundetraining vom 02.02 - 19.02.2014 vor Ort in Antalya

Bei unserem dritten Rettungshundetraining vor Ort in Antalya, stand in der ersten Woche erneutes Gerätetraining und weitere Übungen auf aktiven Baustellen an. Ein weiterer Punkt, den gerade die Flächen- und Trümmersuchhunde-Teams beherrschen müssen, ist das Abseilen mit Hund - von hoch nach tief und umgekehrt. Gerade bei diesen Teams ist es später nicht ungewöhnlich, bei Sucheinsätzen Vermisste in Schluchten, Tälern oder abwegigen Gelände zu suchen. Dafür müssen der Hundeführer und sein Hund ein geübtes Team sein. Da wir mit 16 Hundesuchteams nun nicht in Schluchten und Tälern rum rennen wollten, musste kurzerhand der Steiger der türkischen Feuerwehr herhalten. Für einige der Hundeführer, die nicht unbedingt schwindelfrei sind, stand mit dieser Übung fest "Ich werde einen Maintrailer führen" und bleibe somit auf dem Boden :-)) Schön war es zu sehen, wie alle Hundeführer beim Anlegen des Sicherungs -und Abseilgurtes mehrmals prüfen ließen, ob ihr Hunde sicher im Abseilgeschirr sitzen. Erst dann gab es das Kommando und es ging nach oben. Von dort aus seilten sich die Hundeführer mit ihrem Hund wieder nach unten ab. Schön war es auch wie die Gruppe sich gegenseitig unterstützte und Mut zusprach. Am Ende fanden es alle toll und waren vor allem stolz auf ihren Hund.

In der zweiten Woche wurden die Teams geteilt. Es kam nun auch die Maintrailing-Ausbildung dazu. Insgesamt haben wir drei Teams, bestehend aus Flächensuchern, Trümmersuchern sowie Maintrailern. Nur bei den Flächen- und Trümmersuchteams kommt nach Eigung auch die Wassersuche hinzu. Geeignet sind Hunde, die gerne ins Wasser gehen, aber auch in der Lange sind, ruhig und gelassen in einem Boot zu sitzen. All dies wurde ab der zweiten Woche geübt und wird nach unserer Abreise von den einzelnen Trainern und deren Teams verfestigt. Die Rettungshundeteams trainieren zwei Mal pro Woche auf unterschiedlichsten Trainingsgeländen gemeinsam. Jedes Team hat einen festen Trainer sowie einen Co Trainer, die allesamt zum "Train the Tainer" Programm gehören. Geplant ist, unsere Trainer und Co Trainer im Frühjahr bzw. Sommer 2014 zu weiteren Schulungen nach Deutschland einzuladen.

Die Wassersuchhunde werden über eine Kapsel (Leichen, Textil und- Verwesungsgeruch) konditioniert. Die Geruchskapsel wird am Anfang mit einem Kleidungstück und einem Stein (zum Beschweren) in einen Beutel gepackt und ins Wasser geworfen. Die Hunde apportieren am Anfang im Grunde nur den Beutel und nehmen dabei den Geruch auf. Über die Bestätigung erkennt der Hund, dass dieser Geruch immer Bestätigung gibt und er genau bei dieser Anzeige belohnt wird.                                                        Trainingsplan zum 3. Rettungshundetraining finden Sie: >>hier

Eindrücke zum 3.Rettungshundeseminar vom 02.02 - 19.02.2014 vor Ort in Antalya

Zweites Rettungshundetraining vom 10.11 - 24.11.2013 vor Ort in Antalya.

Bereits am 10.11.2013 machten wir uns erneut auf den Weg nach Antalya, um mit den ausgewählten Rettungshunden vom Mai 2013 und deren Hundeführer weitere Trainingsschritte anzugehen, aber auch um die Entwicklungen der einzelnen Teams

Trainingsplan zum  2. Rettungshundetraining finden SIe : >>hier

Eindrücke zum 2. Rettungshundetraining vom 10.11.2013 bis 24.11.2013 vor Ort in Antalya

Die ersten Ausbildungsschritte zum Rettungshund vor Ort in Antalya Mai 2013

Trainingsplan zum ersten Rettungshundetraining finden Sie >>hier

Erstes Rettungshundeseminar

Oberbürgermeister Dr.Prof. Akaydin mit JoyOberbürgermeister von Antalya mit der SAR-Hündin Joy


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