Auf ein Wort zur Vermittlung von Tieren

Solch eine Anschaffung für ein ganzes Hunde- oder Katzenleben – und das sollten im Normalfall 10 bis 15 Jahre und mehr werden – will gut überlegt sein. Entschließen Sie sich also nie „aus dem Bauch heraus” und überraschen womöglich die Familie damit. So etwas muss mit allen Familienmitgliedern und Mitbewohnern des Hauses oder der Wohnung abgesprochen werden, und alle müssen einverstanden sein!

Die Hunde, die wir Ihnen an dieser Stelle zeigen möchten, sind nur eine kleine Auswahl unserer Vermittlungshunde.

Sollte hier nicht der passende Hund für Sie dabei sein, zögern sie nicht, uns dennoch zu kontaktieren. Vielleicht wartet Ihr zukünftiges „Familienmitglied” ja bereits auf einer unserer Pflegestellen?

Was Sie wissen sollten, wenn Sie ein Tier von uns bei sich aufnehmen möchten

Wir freuen uns, dass Sie sich für eines unserer Tiere interessieren. Gestatten Sie uns hierzu bitte einige grundsätzliche Anmerkungen, ehe wir Ihnen unsere Schutzbefohlenen mit Bild und Beschreibung ihrer Wesensmerkmale hier auf unserer Homepage vorstellen. Zwar sind unsere Pflegestellen ständig zum Bersten voll, wie die meisten anderen Tierheime auch, trotzdem dürfen wir unseren Auftrag niemals aus den Augen verlieren, dass die uns zur Weitervermittlung anvertrauten Tiere nicht „vom Regen in die Traufe“ kommen dürfen, wenn sie unser Pflegestellen verlassen um einen neuen Platz zu bekommen. Es hat wenig Sinn, sich für einen Hund oder eine Katze zu entscheiden, nur weil sie auf dem Foto so niedlich aussehen oder weil man Mitleid mit ihnen hat. Zu jedem Tier gehören bestimmte genetische und soziale Prägungen und artspezifische Charakterzüge sowie eine Vorgeschichte – die auch wir nicht immer kennen.
Die Beschreibung mancher Tiere ist sehr ausführlich, bei anderen fällt sie eher kurz aus. Das liegt in der Natur der Sache – denn auch wir müssen die Tiere, vor allem die Hunde, zunächst kennenlernen und beobachten und wollen bei ihrer Beschreibung weder beschönigen noch fabulieren. So ändert sich mit der Zeit auch die Beschreibung einzelner Tiere, weil wir sie zwischenzeitlich besser kennen und sie uns ihr Wesen ganz offenbaren. Wundern Sie sich beim Lesen also nicht, dass sich da immer wieder mal etwas ändert – wir aktualisieren ständig.

Ziel jeder Vermittlung ist es, dass nach einer gewissen Eingewöhnungszeit alle Beteiligten, und zwar das Tier und alle Menschen seines neuen Umfelds, miteinander klarkommen, dass ein dauerhaftes und friedliches Zusammenleben bei vollem Familienanschluss sowie die Erfüllung artentsprechender Bedürfnisse des Tieres gewährleistet sind.
Jede gescheiterte Vermittlung (das Tier muss zurück ins Tierheim) bedeutet einen schweren seelischen Schock, von dem sich manche Tiere nur schwer oder gar nicht erholen. Noch schlimmer: das Tier kann zwar bleiben, fühlt sich aber in seinem neuen Zuhause nicht wohl. In vereinzelten Fällen kann dies auch vorkommen, wenn z.B. ein Hund aus einer Pflegestelle schon längere Zeit im Rudel gelebt hat und seine neuen Bezugspersonen seine Integration ins Rudel „Familie” nicht schaffen.

Auch wer alleine lebt, sollte genau überlegen, ob er dem gewünschten Tier zeitlich und räumlich gerecht werden kann. Ob jemand da ist, der das Tier eventuell versorgt, wenn man selbst einmal verhindert sein sollte usw.
Bitte klären Sie vor einer Entscheidung zu einem Hund oder zu einer Katze mit Ihrem Vermieter genau ab, ob die Haltung des von Ihnen gewünschten Tieres erlaubt ist. Wir benötigen vor einer Vermittlung auf jeden Fall die schriftliche Genehmigung Ihres Vermieters – entweder im Mietvertrag ausgewiesen oder als Zusatzvereinbarung.

Vor Abgabe eines Tieres wird ein Abgabeformular ausgefüllt. Dazu benötigen wir Ihren gültigen Personalausweis. Mit der Unterzeichnung des Vertrages verpflichten Sie sich zur artgerechten Haltung des Tieres und dazu, das Tier nicht an Dritte weiterzugeben und nicht zur Zucht zu verwenden. Falls Sie aus irgendwelchen Gründen einen Hund von uns nicht mehr halten können, verpflichten Sie sich, uns umgehend zu benachrichtigen und ihn an uns zurückzugeben.

Eine Auslagenentschädigung wird immer erhoben, ganz gleich, wie lange ein Tier in unserer Obhut war oder ist. Die Höhe dieser Entschädigung ist unterschiedlich und ist bei Überlassung des Tieres sofort zu entrichten.

Sie deckt die bis dahin notwendigen Ausgaben für Futter, medizinische Versorgung (Impfungen, Kastrationen etc.) und Pflege.

Wir vermitteln Hunde grundsätzlich nicht in Zwingerhaltung und müssen zum Wohl des Tieres auch auf die angegebenen Anforderungen bestehen, die jedes einzelne Tier benötigt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


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