19. Oktober 2009

Dukkhas Weg zurück ins Leben oder ein Streuner macht Karriere !!!

Dukkha und EdaUnser Dukkha soll stellvertretend für alle Streuner dieser Welt, und dem damit verbundenen Leid dieser Tiere stehen.

Wir hatten uns damals zu dieser Aktion entschlossen, um mit Dukkha und seiner Geschichte der Welt zu zeigen, welch Potenziale in „Straßenkötern” stecken können. Was genau es ist das man zu tausenden in vielfältiger Art misshandelt und quält. Dukkhas Geschichte soll aber auch den verantwortlichen Politikern aufzeigen, dass es an der Zeit ist, zu handeln. Die verantwortlichen Politiker müssen einsehen, dass zwingend europaweit flächendeckende Kastrationspolitik betrieben werden muss. Dass Streunertiere in die vorhandenen Tierschutzgesetze aufgenommen werden müssen – bisher finden sie in KEINEM Tierschutzgesetz eine Lobby. Daher steht es auch jeder Stadt/Gemeinde/Land frei, wie man sich dieser Tiere entledigt. Auch in Deutschland – wo doch das Tierschutzgesetz fest im Grundgesetz verankert ist, finden Streuner (in unserem Fall Katzen) keine Berücksichtigung. Es sind die Tierschutzvereine – private Initiativen oder Tierheime, die sich um diese Tiere und deren Leid kümmern, auch die damit verbundenen Kosten aus ihrer eigenen Tasche bezahlen.

Dukkha, Silvia, Anna, und MesutZahlen weltweit belegen schon heute, dass weder durch Vergiftungsaktionen noch durch einfaches Erschlagen,vergiften dieser Tiere sich etwas an der Überpopulation und dem damit verbunden Leid dieser Tiere ändert.
Vielmehr ist es einfach unmenschlich und mehr als fragwürdig, mit solch barbarischen Mitteln und Methoden die Zahl der Streuner unter Kontrolle bekommen zu wollen. Man könnte es fast mit der Angst zu tun bekommen, wenn man sich überlegt, dass es Menschen sind, die in „gehobenen Positionen” sitzen – Gemeinderäte, Bürgermeister, Politiker – die Tötungen von Streunern anordnen, in Auftrag geben, sie billigend in Kauf nehmen und im 3. Jahrtausend noch davon ausgehen, dass man mit derartigen Methoden eine Lösung der Überpopulation von Streuner erzielen kann. "Seit wann war Gewalt schon mal die Lösung für ein Problem !??"...
Und eben weil es einfach nur kontraproduktiv ist – die Natur nach solchen Tötungsaktionen von Streunertieren ihr Gleichgewicht selbst wieder herstellt – ist genau das Gegenteil der Fall: Die Zahl der Streuner nimmt zu !!! Ein Hund oder eine Katze wirft danach statt vier Welpen acht oder neun Tiere. Man kennt dies schon aus Zeiten der Pest wo danach die Zahl der Mehrlingsgeburten zunahm.

Dukkha mit ReudeGeburtenkontrolle durch Kastrationen ist das einzige und das Wichtigste, das wir tun können, um Hunden und Katzen zu helfen. Jeder einzelne Streuner, ob Hund oder Katze, stammt von einem nicht kastrierten Tier ab. Indem wir durch Kastrationen weitere Geburten verhindern, ersparen wir unzähligen Tieren einen Tod durch Hunger oder Vergiftung auf der Straße.

Silvia Greene, Care-4-life e.V.


Ein Herz für Tiere 11/2009Bericht über Dukkhas Weg zurück ins Leben – „Ein Herz für Tiere″ Ausgabe 11/2009
erhältlich ab dem 23.10.2009 im Zeitschriftenhandel

Dukkhas TV-Doku startete bei VOX am 07.11.2009 in der Sendung „Hundkatzemaus″, immer samstags um 18:00 Uhr und sonntags um 7:00 Uhr.

 


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