Aktuelle News

Aktuelle Infos über unsere Tierschutzarbeit sowie unserer Tiere. Es passiert ständig viel Neues aber auch nützliche Tipps für Tierhalter finden Sie hier.

 

21.09.2018

Update an unserem Katzenmädchen aus Edirne Türkei. (Die ganze Geschichte lesen Sie unter Datum 06.09.2018)

Unsere kleine Schönheit durfte inzwischen die Klinik verlassen, um auf eine privat Pflegestelle zu ziehen. Dort erholt sie sich und freut sich über alle die liebvolle Zuwendung die sie dort erfährt. Wir hjaben zwar das schlimmte überstanden aber ein paar Behandlungen stehen noch an. Daher freuen wir uns um jeden Spendeneuro für all die Behandlungs-und Poerationskosten.

Unser Bankkonto finden Sie >> HIER. Damit wir die Spende richtig zuordnen können mit im Vermerk "Edirne" angeben.

 

21.09.2018

Update 22.0.2018

Sascha hat ein neues liebevolles Zuhause bekommen.

Sascha ist verwaist und sucht daher dringend einen Pflegeplatz oder besser noch ein Zuhause für immer.

(!!) Waisenbub sucht dringend Pflegestelle oder ein neues Zuhause. Sein bisheriger Besitzer und Lieblingsmensch ist ganz plötzlich verstorben. Daher suchen wir für Sascha, zu sofort eine Pflegestelle oder noch besser ein neuen Zuhause. Sascha ist 9 Jahre jung, Labrador, männlich, unkastriert, sehr lieb und sehr schmusig, nur Katzen mag er nicht so wirklich.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an, Frau Kerstin Klotzbücher Mobil: 0171/1779212

 

 

16.09.2019

780 Kilometer für das Leben eines Hundes..

eine junge Silberian Husky Hündin wurde von ihrem Besitzer in Hatay/Erzin auf die Straße entsorgt. In ihrer Verzweiflung und Hunger hatte die Hündin sich bei fressen ihren Kopf in einer Blechdose verfangen. Orientierungslos und wohl auf der Hoffnung nach Hilfe irrte sie zur durch die Straßen, bis sie im Garten einer tierfreundlichen Familie gefunden wurde. Dort wurde sie sofort aus ihrer misslichen Lage befreit und vor lauter Dankbarkeit entschied die Hündin auch dort zu bleiben. Einziges Problem, die Leute waren nur noch ein paar Tage dort, bis es wieder nach Deutschland zurück gehen sollte. Sie einfach zurück lassen war keine Option für diese Familie und so kontaktierten diese unserer Verein. Auch uns war sofort klar, dass dieser Hund gerade dort in der Region nicht lange überleben. Auch der türkische Tierschutz in der Region konnte oder wollte ihnen nicht helfen. Inzwischen sind alle gesund und munter in Antalya angekommen. Die Hündin stieg wohl freiwillig ins Auto und auch auf der gesamten Fahrt, zurück nach Antalya war sie ein sehr guter Passagier. Im Grunde verschlief sie die ganze Fahrt, wohl wissend das diese Leute ihr nur das Beste wollen. Erster Check-Up beim Tierarzt hat sie bereits hinter sich gebracht. Außer jeder Menge an Würmer und einigen fehlenden Kilos geht es ihr gut. Wir werden sie nun auf die Ausreise nach Deutschland vorbereiten und hoffen darauf, dieses hübsche Mädchen im Dezember 2018 in Germany Willkommen zu heißen. Sobald wir sie besser einschätzen können, wird sie unter "Vermittlungen" zu finden sein.

Husky 16.09.-22.09.2018 weitere Infos und Fotos werden folgen

16.09.2018 & 17.09.2019

www.hundimfreibad.de

Hund im Freibad und auch wir waren mit unserer Doggy-Date Gruppe dabei. Tolles Event mit ganz viel Spaß für alle Hunde die gerne schwimmen.

Infos zu den teilnehmenden Freibäder finden Sie >>HIER

Impressionen zu unserem Besuch an den Badetagen für Hunde in der Region Stuttgart

06.09.2018

Eine weitere Katzengeschichte aus Edirne/Türkei

Einige Zeit war es still um Edirne, aber es geht unverändert weiter. In den letzten Wochen sind einige Tiere durch Autoraser ums Leben gekommen und wenn man dann das Tier, welches man monatelange oder jahrelang versorgt so auf der Strasse vorfindet, dann habe ich manchmal keine Kraft mehr mich jemanden mitzuteilen. Nach all den Jahren berührt es mich immer noch so sehr. Genauso wenn manches Tier in meinen Händen stirbt und man nichts mehr tun ausser die Schmerzen zu nehmen.

Ich weiss nicht, ob ich es Glück im Unglück nennen soll: gestern Morgen kam ein kleines Katzenmädchen wieder. Sie kommt schon lange und vertraut mittlerweile meinen Händen. Die letzten zwei Tage habe ich sie allerdings nicht gesehen, und bei Begutachtung des Tieres war der Grund klar: ein Auto hatte die Kleine angefahren und am Hinterlauf war ein offener Bruch zu erkennen. Man unterscheidet zwischen geschlossenen und offenen Brüchen (Frakturen): Beim geschlossenen Bruch besteht keine äußere Wunde, wohingegen beim offenen Bruch im Bruchbereich eine Wunde auftritt. Haut und Muskeln sind verletzt, eventuell sind auch Knochenanteile (Splitter) erkennbar. Beim offenen Bruch besteht eine hohe Infektionsgefahr. Die Knochen ragten aus der Wunde heraus. Nachdem die Katze stabilisiert war, wartete auch bereits der Tierarzt Sedat auf uns. Sedat nahm sich sofort Zeit und alle Untersuchungen wurden abgeschlossen. Bei einem offenen Bruch bestehen Chancen, den Knochen mit einer Schiene wieder zu verbinden. Allerdings im Falle der kleinen Katze, die den Unfall schon vor einem Tag hatte und sich wohl geschockt versteckt hatte, standen die Chancen 50 zu 50. Die Operation war für heute früh angesetzt. Aber Sedat entschied sich zum Wohl des Tieres für eine Sofortoperation. Nach der ersten OP wurde am Abend noch eine zweites Mal nachoperiert und das Bein konnte gerettet werden. Das Mädchen ist einem stabilen Zustand. Die OP mit Nachpflege wird etliches an Geld verschlingen.

Das Mädchen ist bereits kastriert und mit einem Alter von einem Jahr hat es noch viele weitere gute Jahre vor sich.

Heute hat es bereits die ersten Gehversuche unternommen.

Weitere News folgen..

Falls Sie Operationspate/in für dieses kleine Mädchen werden wollen, dann folgen Sie bitte diesem Link unter Angabe des Kennwortes "Edirne"

Zu unserem Spendenkonto geht es >>HIER

Jeder Euro zählt..

Wenn auch Sie unsere Aktionen für gut befinden und ein paar Euros für Kastrationen, Behandlungen und Futter spenden möchten, folgen Sie bitte diesem Link unter Angabe des Kennwortes "Edirne" . http://www.care-4-life.de/index.php?article_id=37&clang=0

Impressionen der Operation

06.09.2018

Aktionswoche "Check meinen Chip".

Vom 10. bis 14. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) in Kooperation mit FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, die Aktion „Check meinen Chip“ durch. Im Rahmen der Woche rufen die Verbände Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Chip unverwechselbar gemacht werden. Mit der Chipnummer kann der Halter sie anschließend kostenfrei bei FINDEFIX registrieren (www.findefix.com). „Check meinen Chip“ findet bereits zum zweiten Mal und immer in der zweiten Septemberwoche statt.

„Nur wenn die eigenen Daten im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Haustier auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden - umso wichtiger ist es, diese stets auf dem neuesten Stand zu halten“, erklärt Daniela Rohs, Leiterin des Haustierregisters FINDEFIX beim Deutschen Tierschutzbund. Zum Ändern der Daten erreichen Tierhalter das FINDEFIX-Team unter der Telefonnummer 0228-6049635 oder per E-Mail an info@findefix.com. Ob das Tier überhaupt schon registriert ist, können Halter über die Mikrochip-Nummer-Abfrage auf der Website www.findefix.com prüfen und die Anmeldung gegebenenfalls online kostenfrei nachholen.

Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung

Zur Kennzeichnung eines Tieres setzt der Tierarzt einen reiskorngroßen Chip mit einer Spritze unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer kann – ebenso wie bei Ziervögeln eine Ringnummer - vom Tierarzt oder vom Halter selbst bei FINDEFIX registriert werden, indem sie mit weiteren Angaben zu Tier und Halter gespeichert wird. Die Aktion „Check meinen Chip“ will darauf aufmerksam machen, dass noch immer zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger registriert sind, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen sicherstellen kann, dass ein verschwundenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammen finden. Die Aktion soll außerdem helfen, Tierheime zu entlasten, indem Fundtiere dank Kennzeichnung und Registrierung einfach und schnell zugeordnet werden können.

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert aktuell auch im Rahmen seiner Kampagne #RegistrierDeinTier (www.registrier-dein-tier.de) an alle Tierhalter, ihre Tiere nach dem Chippen registrieren zu lassen.

Bildmaterial-Copyright/Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

05.08.2018

Katzenkinder auf der Suche nach ihrem Glück.

Diese beiden Fellkinder suchen ein gemeinsames Zuhause mit Freilauf oder einem gesicherten Balkon. Stand 05.08.2018 sind sie 10 Wochen alt. Vermittelt werden sie mit Schutzgebühr und tierschutzüblichen Verträgen.

Bei Interesse und weiteren Fragen steht Ihnen Frau Silvia Greene zur Verfügung.

Impressionen der Fellkids

 

04.08.2018

Herzlichen Dank an Frau M. Schlesinger für die Halsband und Leinenspende im Namen unserer Tiere.

 

 

 

 

 

 

 

01.08.2018

Inhalationsgerät

Logo Klinik Dr. KemerEin Inhalationsnarkosegerät wird bei verschiedenen Operationen eingesetzt. Mit diesem Gerät wird eine Narkose durch das Einatmen von Gas herbeigeführt. Sie ist viel besser steuerbar als eine Narkose, die mittels einer Injektion vorgenommen wird. Besonders Risikopatienten (kranke und alte Tiere) profitieren von diesem Gerät. Todesfälle im Rahmen einer Narkose treten deutlich seltener auf, wenn ein Inhalationsnarkosegerät bei Operationen verwendet wird.

Im Namen der Tiere aus dem Tierheim bedanken wir uns bei unseren Spender für diese großzügige Unterstützung.

 

 

04.07.2018

Urlaubszeit: Haustier registrieren nicht vergessen!

Wer in der Urlaubszeit mit seinem Tier auf Reisen geht, sollte vorab an die Kennzeichnung und Registrierung denken – darauf macht der Deutsche Tierschutzbund im Rahmen seiner Kampagne #RegistrierDeinTier aufmerksam. Während die Kennzeichnung durch den Tierarzt für Hunde und Katzen bei Reisen in andere EU-Länder vorgeschrieben ist, muss die Registrierung vom Halter selbst vorgenommen werden. Nur so ist sichergestellt, dass das Tier – sollte es während des Urlaubs entlaufen – seinem Besitzer zugeordnet werden kann.
 
„Gerade auf Reisen besteht die Gefahr, dass ein entlaufenes Tier in der fremden Umgebung nicht allein zu seinen Besitzern zurückfindet“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Nur wenn ein gekennzeichnetes Tier auch registriert ist, kann es – wenn es aufgegriffen wird - identifiziert werden und zurückkehren. Das gilt im Urlaub genauso wie Zuhause.“
 
Gekennzeichnet werden Haustiere mittels eines Transponders mit Mikrochip, den der Tierarzt unter die Haut der linken Halsseite setzt. Auf dem Mikrochip ist lediglich eine 15-stellige Nummer gespeichert, die erst bei der anschließenden Registrierung mit den Daten zu Tier und Halter verknüpft wird. „Dieser zweite Schritt der Registrierung wird leider immer noch oft vergessen, weil sich der Halter in der Regel selbst darum kümmern muss“, sagt Furler-Mihali. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt Tierhaltern die kostenfreie Registrierung bei TASSO, FINDEFIX (www.findefix.com). Das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes besteht seit über 35 Jahren und ist eng vernetzt mit den mehr als 740 dem Verband angeschlossenen Tierschutzvereinen und deren rund 550 Tierheimen. Auch im Urlaub sind registrierte Tiere sicher geschützt, da sich FINDEFIX mit anderen Registrierdiensten weltweit austauscht.
 
Mit seiner aktuellen Kampagne #RegistrierDeinTier appelliert der Deutsche Tierschutzbund an Tierhalter, das eigene Haustier registrieren zu lassen. Mehr Informationen finden Interessierte auf www.registrier-dein-tier.de.

Bildmaterial-Copyright/Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

02.06.2018

Fußball-WM in Russland: Tierschützer befürchten Tötung von Straßenhunden...

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft hat man in den Austragungsorten in Russland offenbar bereits viele Straßenhunde eingefangen und in städtischen Tierheimen oder anderen provisorischen Einrichtungen untergebracht. Tierschützer vor Ort befürchten nun, dass die Tiere nach der WM, ab Mitte Juli, getötet werden – so ein Bericht von „Spiegel TV“. Der Deutsche Tierschutzbund hatte sich bereits im Vorfeld der WM an die zuständigen Politiker und Behörden gewandt und einen tierschutzgerechten und nachhaltigen Umgang mit den Tieren gefordert. Nun appelliert der Verband erneut dafür, keine Hunde zu töten, sondern Projekte nach dem Prinzip „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“ umzusetzen.
 
„Die Tötung von Straßentieren ist nicht nur äußerst grausam, sondern zudem auch sinnlos, denn ihre Zahl sinkt dadurch nicht langfristig“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Die Population verringert sich zwar zunächst durch die Tötungen, erreicht aber relativ schnell wieder ihren Ausgangswert, da die getöteten Tiere Platz für neue machen. „Aktuell hört man aus Russland, dass ein Großteil der Straßentiere „nur“ eingesperrt wird – oft in kleinsten Käfigen und unter elenden Bedingungen. Allerdings bleibt die Frage, was mit ihnen nach der WM passiert. Wir fordern die Verantwortlichen zu einem tiergerechten Umgang auf und hoffen, dass der öffentliche Protest zu einem Umdenken bewegt.“
 
Appell an Verantwortliche in Russland

Der Deutsche Tierschutzbund hatte sich im Vorfeld der WM bei der Duma, dem russischen Unterhaus sowie beim deutschen Botschafter der Russischen Föderation, Rüdiger von Fritsch, und dem Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Sergej J. Netschajew, für die Straßentiere stark gemacht und Unterstützung angeboten. Die Deutsche Botschaft hatte angekündigt, die entsprechenden Stellen in Russland auf die Problematik aufmerksam zu machen. Die Tierschützer haben zudem alle elf Austragungsorte angeschrieben und ihren Appell direkt an die Verantwortlichen vor Ort gerichtet. Die Rückmeldungen waren jedoch ernüchternd: Vier Austragungsorte gaben an, dass Straßenhunde „nur“ eingefangen und weggesperrt werden, während eine Stadt angab, eingefangenen Tiere „human zu euthanasieren“, weil sie eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung darstellen würden. Alle fünf haben abgelehnt, dass auf ihrem Gebiet Hunde auf offener Straße und „inhuman“ getötet werden. Von den sechs anderen Austragungsorten blieb eine Rückmeldung jedoch aus. Es kann damit nicht ausgeschlossen werden, dass bereits Straßentiere im Vorfeld der WM ihr Leben lassen mussten.

Bildmaterial-Copyright/Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

25.05.2018

Veterinärmedizinische Sachspenden fürs Tierheim Alicante/Bacarot.

Veterinärmedischische Salben, Tropfen, Cremen und Verbände ans Tierheim Alicante/Bacarot erfolgreich versendet.

Vielen Dank an unsere Anja mit Bella für ihren tollen Einsatz zu Gunsten der Tiere im Shelter Alicante/Bacarot.

Impressionen Sachspenden

 

01.03.2018

- Wärmelampen

Auch wenn man es sich bei den vielen Sonnentagen im Süden schwer vorstellen kann, werden auch hier immer wieder dringend Infrarotlampen für die Versorgung der Tiere benötigt. Viele der Tiere sind aufgrund der Verletzung/Erkrankung nicht mehr in der Verfassung, eine gesunde Körpertemperatur zu halten. Infrarotlampen sind daher neben der veterinärmedizinischen Versorgung ein wichtiges medizinisches Instrument leider noch immer Mangelware in vielen Tierheimen.

 

28.01.2018

Herzlichen Dank an Frau S. Ailland für die Halsbandspende im Namen der Tiere.

Halsbänder

 

01.01.2018

Littel Roberto hat „sein“ Zuhause gefunden. Erfolgreich hat er sich in das Herz seiner Pflegemama geschlichen.

Wir wünschen den beiden nun eine lange, gemeinsame und glückliche Zeit zusammen.

Littel Roberto

RobertoRobertoRoberto

 

20.01.2018

Weihnachten ist vorbei, die Geschenke sind ausgepackt und das neue Jahr hat uns bereits fest im Griff.

 

LaptopLeider ist der Wunsch unseres Administrators nach einem extra Laptop, nur für unseren Verein und seiner Arbeit damit nicht in Erfüllung gegangen. Von Spendengelder werden und können wir keinen kaufen. Unsere Spenden gehören den Tieren… 

Nun möchten wir gerne auf diesem Wege fragen, ob es da draußen vielleicht einen Tierfreund gibt, dem die Idee gefällt, seinen nicht mehr benötigten aber funktionsfähigen Laptop einer guten Sache zur Verfügung zu stellen. (Sehr gerne stellen wir eine Spendenbescheinigung darüber aus.)

Über zahlreiche Antworten freuen sich schon heute ein motivierter Administrator und das ganze Team von Care-4-life e. V.

Bei Fragen kontatieren Sie bitte unseren Admin unter E-Mail: info@care-4-life.de

 

- Microskop am 27.12.2017 -

Logo Klinik Dr. KemerAlle Tiere werden in den Tierheimen unserer Partner eingehend Untersucht wenn sie ins Tierheim kommen. Hierzu gehört aber nicht nur die räguläre äussere Untersuchung. Vielmehr gehören die Blut-und Kotuntersuchungen mit dazu. Deren Ergebnisse führen in vielen Fällen zu einer umfangreicheren Diagnostik. 

Gespendet mit einem dicken Pfotenabdruck von Wilma und Walter.

 

27.01.2018

- Pulsoximeter

Mit einem Pulsoximeter werden während eine Operation der Sättigungsgrad des Blutes mit Sauerstoff sowie die Pulsfrequenz gemessen. Beide Parameter zeigen die Vitalfunktionen des Patienten an. Werden vorher definierte Grenzen unter- oder überschritten, schlägt das Gerät Alarm. Das Tierärzteteam kann sofort reagieren und entsprechende Maßnahmen einleiten. Ein Pulsoximeter dient also zu Überwachung einer Narkose und mindert das Risiko eines tödlichen Narkosezwischenfalls.

Gespendet mit ganz viel HERZ von Frau Pia Dorner & mit Lola und Familie.

 

06.01.2018

1 Jahr Alice in Deutschland mit ihrer Geschichte der Genesung…

Viele von Euch erinnern sich sicher an Alice, eine altdeutsche Schäferhündin aus der Türkei, die kaum eine Stelle am Körper hatte, aus der keine offene Wunde klaffte.

Alice Frauchen möchte Euch heute selbst die Heilungsgeschichte von Alice erzählen. Ihre Geschichte steht natürlich auch für all die anderen aufwendigen Pflegefälle aus 2017. Welche allesamt ihre eigenen Geschichten hatten. Wir mit ihnen oft noch eine sehr lange Zeit hoffen und bangen, bis sie dann letztlich in ein gesundes zufriedenes Leben starten konnten.

Hier also Alices Gesichte, erzählt von ihrem Frauchen und der lange Weg ihrer Heilung...

Bei Alice und mir war es Liebe auf den ersten Klick…. Irgendwie wusste ich sofort, dass uns etwas verbindet, unsichtbar aber spürbar. Dank dem Einsatz von Care-4-Life e.V ging es bereits am 31.08.2016 noch in der Türkei in ein neues Leben. (Anmerkung Care-4-life e.V: Zuvor saß Alice 3 (!) Monate im Garten von „Tierschützern“, die sie wissentlich aufnahmen ihre Wunden nicht versorgen oder pflegen zu können. Sie in eine Tierklinik zu bringen um die Wunden dort versorgen zu lassen war wohl im keinen Moment in deren Sinn!)

Am 02.12.2016 stieg meine Alice auf vier Pfoten, und einem Gewicht von 28 Kilo (im August nachdem sie auf eine Pflegstelle von Care-4-life e.V umgesetzt wurde waren es erschreckende 16 Kilo !!! ) und verheilten Wunden in ihre Flugbox. Der tränenreiche Abschied von ihrem „Pfleger“ zeigte uns schon damals, dass Alices Schicksal und ihr Kampfgeist keinen mitfühlenden Tierfreund kalt lässt. Am Flughafen Stuttgart wurde Alice standesgemäß von der 1.Vorsitzen des Vereins empfangen. Aber bereits kurz nach der Ankunft mischte sich ganz schnell zu der Freude, sie endlich in Deutschland zu haben, wieder Kummer ein. Alice kam auf drei Beinen aus der Flugbox gehumpelt. Hatte sie sich doch auf dem Flug nach Deutschland eine ihrer Pfoten aufgebissen. Dass sie trotz allem noch mit Juckreiz zu kämpfen hatte wussten wir. Das sie allerdings die Gelegenheit auf ihrem Flug nach Deutschland dazu nutzte ihre Pfote aufzubeißen, überraschte uns schon etwas. Trotz allem kein Grund zur Panik und ab zum Tierarzt. Dieser war bereits mit ihrem Fall bestens vertraut. Er beriet uns in all der Zeit davor schon zu Untersuchungsergebnissen, Behandlungen und ebenso Laborergebnissen von Alice. Daher gab es nur eine kurze Untersuchung, Versorgung der Wunde, einschließlich entsprechender Medikamente bis sie dann auch wieder gehen konnte. Nach einer Nacht all inklusive bei der 1.Vorsitzenden machte sich mein Bruder auf den Weg nach Stuttgart um das Büffelchen, wie wir sie liebevoll nennen, nach Hause zu holen. Alice verbellte ihn nach seiner Ankunft zuerst einmal ordentlich. Alice wurde in der Türkei sicher als Schutzhund geführt. Dafür sprechen ihr Gehorsam und ihre Reaktionen auf Kommandos. Trotz des etwas unfreundlichen Empfangs, stieg sie aber ganz brav und ohne irgendwelche Zwischenfälle ins Auto und kam mit meinem Bruder nach 6 Stunden Fahrt bei uns an. Den Spitznamen Büffel bekam sie in dem Moment als die Autotür geöffnet wurde. Ohne Rücksicht auf Verluste oder wer ihr gerade im Weg stand, lief sie durch Hund und Katz in der Garten. Der neue Geruch war wohl ein besonderes Highlight für ihre Hundenase. Wir wohnen auf dem Land! Alice fühlte sich sofort wohl. Wie selbstverständlich schaute sie sich den Garten an und dabei bitte alles aus dem Weg. Ich selbst war erst einmal uninteressant. Klar, sie kannte mich ja nicht. Die erste Nacht verbrachte ich dann mit ihr im Wohnzimmer… Alles ruhig, alles gut soweit. Die wirklichen Überraschungen sollten ja noch kommen. Aus irgendeinem Grund verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand übers Wochenende immer weiter. Die Wunden am Bein und am Po gingen wieder auf. Die Pfote war weiterhin dick geschwollen und fressen wollte sie auch nicht richtig. Aber gut, dass Antibiotika gab es ja auch erst seit ein paar Tagen. Am 12.12.2016 haben wir Alice dem Tierarzt vorgestellt. Bei der Untersuchung stand schnell fest, dass sie wieder geschoren werden muss. Auch dies hatte sie bereits in der Türkei mehrfach hinter sich. Immer wieder musste sie komplett geschoren werden um all die Wunden sauber halten zu können. Nur war es in der Türkei eben warm, hier aber hatten wir Winter mit allem was dazu gehörte. Da sie beim scheren aber nicht annähernd ruhig halten wollte, gab es wieder mal eine kurze Sedierung bevor man loslegen konnte. Wir alle hassten die umfangreiche Medikamentengabe, die sie bereits schon hinter sich hatte. Nun solte es wieder neue Medikamente geben. Beim scheren kam dann das ganze Ausmaß ans Licht. Die ganzen verheilten Wunden waren nur oberflächlich abgeheilt. Unter dem Schorf waren weiterhin Löcher, große und kleine, tiefe und oberflächliche. Wir waren alle komplett geschockt wo es doch schon so gut aussah. Nichts, aber auch gar nichts lief so wie es vorher geplant war. Ohne die ständigen Telefonate und Aufmunterungen der Vorsitzenden des Vereines, hätte ich wahrscheinlich den Verstand verloren… Und das nicht nur einmal. Der Tierarzt hatte nun fast 2 Stunden mit der Wundversorgung zu tun. Mit einem blauen Hund (Blauspray) und weiteren Medikamenten ging es endlich wieder nach Hause. Ab diesem Tag fühlte sich Alice sichtlich wohler in ihrer Haut und fing an sich auch uns mehr zu öffnen. Nun mussten wir nur noch Alice gesund bekommen, dachte ich, dann wird alles gut werden. Zu dem Zeitpunkt Mitte Dezember hatten wir schon zig Diagnosen, aber keine wirkliche Lösungen erhalten. So hieß es weiter die Wunden zu versorgen, abzuwarten und dem Büffelchen das Leben so schön wie nur möglich zu machen. Etwas das wir sehr gerne für sie taten. Kurz vor Weihnachten hatten wir dann noch Besuch vom Amtstierarzt unserer Region. Diesen hatte uns doch tatsächliche einen Tierarzt geschickt, der wohl mit Auslandstierschutz nicht viel anfangen kann. Der Amtstierarzt und seine Kollegin waren vom Krankheitsbild von Alice sehr betroffen und auch sie machten uns nicht wirklich Hoffnung auf Heilung. Ansonsten gab es nichts zu beanstanden. Nach einem netten Gespräch hatten wir nun auch dieses Thema überstanden. Meine Nerven litten jedoch arg unter dem ständigen negativen Gerede gegen Alice. Doch für uns alle stand weiterhin fest, dass wir kämpfen. Besonders weil auch Alice nicht aufgab. Am 22.12.2016 wollte unser Tierarzt nochmal einen Blick auf unseren kleinen Patienten werfen. Er war soweit zufrieden mit ihrer Wundheilung. Ihr Gewicht hatte sich nun auf 30 Kilo erhöht. Es gab also weiterhin Hoffnung, dass wir doch in absehbarer Zeit mit der Pflege zum Erfolg kommen.  

Sollten wir aber nicht …

Alice durfte nach ein paar Tagen Nachtlager im Wohnzimmer mit mir nun auch nachts mit ins Schlafzimmer kommen. Aus den Augen lassen konnten und wollten wir sie noch nicht. So auch am 27.12.2016. Diesen Abend bzw. Nacht werden wir so schnell sicher nicht vergessen. Ihr Körbchen stand direkt neben meinem Bett. Gegen 22 Uhr wollte ich ihr den Schutzkragen anlegen und sah, dass Alice quasi im Blut schwamm. Panik machte sich breit. Soviel Blut und keine Ahnung wo es her kam. Daher schnell all ihre Wundepflegemittel, sterile Tücher, Handschuhe usw. geholt, um die Wunde zu suchen und zu versorgen. Alice war wie meist nicht gerade sehr kooperativ dabei. So bekam sie eine Beruhigungspaste, die wir schon vorab für diese Gelegenheiten vom Tierarzt bekommen hatten, verabreicht. Unser Schlafzimmer glich einem Schlachthaus. Riesige Blutpfützen mit Gewebereste die förmlich aus ihr rausliefen. Nachdem Alice endlich ruhig war konnten wir uns auf die Suche der Ursache machen. Auch die Blutung konnte schnell gestillt werden. Aus der großen Wunde am Oberschenkel hatte sich das ganze alte Gewebe im Inneren gelöst. Nach 2 Stunden hatten wir sie dann verbunden, alle Wunden gesäubert, Schlafzimmer vom Blut befreit und anschließend einen Schnaps getrunken. Der musste nach dem Schock erst mal sein. Am nächsten Tag haben wir unseren TA angerufen, der arme Kerl hatte sozusagen eine Standleitung zu uns. Ebenso die 1.Vorsitzende von Care-4-life e.V. Unser Tierarzt beruhigte uns sofort und machte uns Mut. Auch die Vorsitzende sagte es sei ein gutes Zeichen, dass sich dieses alte Gewebe in der Wunde löst und endlich raus kommt. Nun könnte die Heilung beginnen. So waren auch wir guter Hoffnung, dass nun alles gut wird. Wochenlang führten wir täglich die Wundversorgungen durch. Am Wochenende stand immer das große Programm auf dem Plan. Scheren, Wunden am ganzen Körper tief säubern und spülen, ebenso salben und cremen. Dabei gingen schon mal 3 Stunden ins Land. Die gesamte Zeit der Heilung war ein auf und ab. Mal sahen die Wunden besser aus, dann wieder schlechter. Ihr Hinterbein benutze sie aber weiterhin nicht. Dort war die größte und tiefste Wunde. Ganz tapfer hat Alice schließlich alles ertragen, obwohl sie im Grunde davon die Nase voll hatte. Sie kämpfte um ihr neues Leben bei uns. Der große Schock kam dann am 05.02.2017! Plötzlich explodierten die Wunden und neue, auch am gesunden Bein entstanden. Der After war plötzlich umgeben von tiefen und nässenden Kratern. Nun musste dringend gehandelt werden. Die Tierärzte wussten alle nicht weiter, also wurde von Care-4- Life e.V beschlossen einen Termin in einer Fachtierklinik und dort beim Hautspezialisten zu vereinbaren. Am 16.02.2017 war es soweit. Tja, die Reaktion der Ärzte dort war nicht gerade positiv. Schnell stand fest, dass Alice ein sehr schwieriger Fall sei und werden wird. Mehrfach wurde auch von Amputation und/oder einschläfern gesprochen, was zu keinem Zeitpunkt für uns und den Verein eine Option war. Nach der ersten Untersuchung wurde beschlossen, dass unser Büffelchen in der Klinik bleiben muss. Am Folgetag sollten einige Untersuchungen gemacht werden, die nur in Narkose durchgeführt werden konnten. Es ist schon ein ziemlich bescheidenes Gefühl, die Klinik nur mit Halsband und Leine zu verlassen, nachdem man den Hund erst bekommen hatte. Auch die Monate der Genesung in der Türkei gingen nicht spurlos an uns vorbei. Gespannt warteten wir also auf den Anruf der Tierärztin. Als dann das Telefon klingelte, kam endlich die erlösende Nachricht. Alice hatte die Narkose und Operation (alle Wunden wurden vom altem Gewebe und Fleisch entfernt) gut überstanden. Ebenso gab es eine vorläufige Diagnose. Weitere Tests und Probenentnahmen sollten diese nur noch bestätigen. Alice sollte das Wochenende noch in der Klinik bleiben…. Am Ende war sie dann aber doch eine ganze Woche dort. Am 23.02.2017 durfte sie endlich wieder nach Hause gehen. Ab sofort hatte Alice einen Verband am gesamten Hinterbein, bekam Antibiotika, Spezialfutter und wieder war sie ganz kurz geschoren. Zumindest die Hinterhand und die Rute. Die Diagnosen hatten sich bestätigt. Alice hat eine Perianalfistel und Schäferhundpyodermie. Aber Alice war einfach nur glücklich, endlich wieder Zuhause zu sein. Und wir hatten unseren geliebten Büffel wieder. Um auch wirklich alles versucht zu haben, hatten wir am 01.03.2017 einen Termin mit einer Tierheilpraktikerin vereinbart. Leider konnte sie uns zu dem Zeitpunkt erst einmal noch nicht helfen, da Alice weiterhin Antibiotika bekam. Sobald wir dieses absetzen können, konnte die Tierheilpraktikerin zum Einsatz kommen. Also wieder einmal warten. Die erste Nachuntersuchung in der Klinik hatten wir am 10.03.2017. Bis zu dem Tag waren wir zufrieden mit dem Heilungsprozess. Durch den täglichen Verbandswechsel hatten wir immer alle Veränderungen genau beobachten können. Voller Stolz fuhren wir also zum Termin. Innerhalb weniger Minuten hatte es die Tierärztin geschafft, unser positives Gefühl wieder niederzuschlagen. Es wurden Abstriche der Wunden gemacht um zu kontrollieren, ob das Antibiotika anschlägt. 5 Tage später erhielte ich den Anruf, dass wir noch ein weiteres Antibiotika zusätzlich geben sollen. Es waren wohl Keime vorhanden, welche die bisherigen Antibiotika allein nicht bekämpfen konnte. Während diesem Gespräch wurde wieder die Amputation des Beines „empfohlen “. Auf diese Weise sollten wir uns die alltäglichen Wundwaschungen und Verbände sparen. Kam weiterhin für uns aber nicht infrage. Dies machte auch die Vorsitzende des Vereins den Ärzten in einem Telefonat mehr als deutlich. Eine weitere lange Zeit der Behandlung und Pflege der Wunden stand uns nun bevor. Etwas das wir alle aber gerne in Kauf nahmen. Alice zeigte uns jeden Tag aufs Neue wie sie, trotz all der Behandlungen, durchaus Lebensfreude hatte. Sie liebte ihre Gassirunden über die Felder und Wiesen. Freute sich wie ein kleines Kind, wenn man ihr einen Ball zuwarf. Auch die Kuscheleinheiten genießt sie noch heute sehr.Eine grandiose Entwicklung gab es dann am 25.03.2017! Alice stand und lief endlich wieder auf vier Beinen!Richtig stolz sind wir dann zum nächsten Termin am 31.03.2017 in die Tierklinik gefahren. Nun hatten wir wirklich mal mit einem Lob der Tierärztin gerechnet… Tja gab es nicht. Die Pfleger freuten sich dafür umso mehr. Die Tierärzte waren weiter skeptisch. Erwarteten quasi Wunder. Die wenigsten glaubten an eine Genesung von Alice. Aber egal, Hauptsache die richtigen Menschen glaubten an sie. Wieder wurde ein Abstrich genommen und es hieß wieder 5 Tage warten, ob nun endlich diese Keime verschwunden sind. Wieder war der Anruf aus der Klinik wenig erfreulich. Das Antibiotikum half nur bei einem Teil der Keime. Nun kam ein richtiges Hammer-Antibiotika zum Einsatz. Zum Glück war Alice inzwischen vorbildlich bei der Einnahme von Medikamenten. Die Zeit ging ins Land und es wurde immer besser. Ihre Wunden heilten, Alice genoss das Leben und nahm immer weiter zu. Am 05.05.2017 sind wir wieder in die Klinik aufgebrochen. Die Wunden sahen wirklich gut aus. Dieses Mal konnte sich auch die Ärztin ein kleines Lob abringen. Dennoch war sie weiterhin nach wie vor, gerade besessen von der Idee der Amputation des Laufs. Man konnte fast den Eindruck bekommen, dass es ihr einfach nicht gefallen hat, von Tierschützern derart in die Schranken verwiesen zu werden. Zumal ihr die erste Vorsitzende von Care-4-life e.V deutlich sagte, dass dieses Bein in keinem Fall amputiert werden wird. Wir sind in der Lage auf den Mond zu fliegen, so wird es doch wohl möglich sein, die Wunden von Alice mit entsprechenden Medikamenten, Futterumstellung und was es auch sonst noch benötigt, zu schließen. Gefiel der Ärztin nicht. Sie hätte wohl lieber gesehen wie einer ihrer jungen Ärzte das Bein amputiert. Immerhin konnte eine der Pflegerinnen sich an diesem Termin mit Tränen in den Augen ein „WOW“ über den guten Zustand der Wunden abringen. Endlich eine ehrliche Anerkennung. Noch eine weitere positive Veränderung sollte es auf dem Speiseplan von Alice geben. Ab sofort durfte sie Pferd zu fressen bekommen. Die letzte Zeit gab es ja nur dieses spezielle Futter mit mehrfacher Abspaltung des Eiweißes. Nicht wirklich lecker. Weitere Abstriche wurden diesmal aus allen Wunden genommen, weil ich darauf bestand. Oberschenkel, Fuß und die Bauchwunde. Wieder hieß es warten…Wir mussten diesmal fast eine Woche auf das Ergebnis warten. Und dieses war so niederschmetternd, dass ich tatsächlich am Ende meiner Nerven war. Diesmal bekam ich keinen Anruf, sondern eine E-Mail, in der mir kurz und knapp erklärt wurde, sollten die Keime nicht innerhalb der nächsten 2 Wochen verschwunden und die Wunden geschlossen sein, müsste man Alice einschläfern. Es wäre dann ethisch nicht mehr vertretbar diesen Hund weiter zu behandeln. What!? Das kann es ja nicht sein. Nach Rücksprache mit Care-4-Life e.V und vielen aufmunternden Worte an mich, wurde beschlossen, kein weiterer Besuch, für was auch immer in dieser Klinik zu vereinbaren. Es war einfach nur gestört und nicht nachvollziehbar was man uns hier erzählte und immer wieder aufs Neue das Bein amputieren wollte. Vor allem nicht, wenn man sah wie glücklich und zufrieden Alice war. Unser Haustierarzt übernahm ab sofort die weitere Behandlung. Am 30.05.2017 war es dann soweit. Die erneuten Abstriche, die über Alice Leben in der Klinik entscheiden sollten, wurden genommen. Die Anspannung in den folgenden Tagen hat uns fast wahnsinnig gemacht. So hart und lange gekämpft….Diesmal kam mir es noch länger vor bis das Ergebnis kam. Als dann endlich das lang ersehnte Fax kam, änderte sich plötzlich alles…. Unser Tierarzt war sehr zufrieden. Nix mit einschläfern. Nix mit ethisch nicht vertretbar. Das Antibiotika konnten wir sofort absetzten. Da ich natürlich sehr überrascht und auch unsicher über diese Entscheidung war, habe ich mit dem zuständigen Leiter des Labor gesprochen, um mich dort rück zu versichern das, dass Absetzen der Medikamente eine gute Entscheidung ist. Dort teilte man die Meinung des Tierarztes. Da mir aber auch das nicht reichte, sprach ich auch mit der Tierheilpraktikerin. Da auch sie diese Entscheidung bestätigte, war ich beruhigt. Ab dann bekam Alice nur noch eine Salbe gegen Hautpilz ebenso für ihre Analfistel. Man konnte täglich zuschauen wie die Wunden besser und besser wurden. Verband und Schutzkragen waren nicht mehr nötig. Natürlich gab es immer wieder kleinere Rückschläge. Nichts aber vergleichbar mit den vergangen Monaten. Trotz allem haben wir uns dazu entschieden doch einen Allergietest machen zu lassen. In der Klinik hat man uns die ganze Zeit davon abgeraten. Nun wollten wir aber auf Nummer sicher gehen. Der Test ergab dann, dass auch das Spezial Futter nicht optimal für Alice ist. Seit dieser Zeit bekommt Alice nun nur noch Pferd und Kartoffeln und verträgt es sehr, sehr gut. Ab und an macht die Analfistel noch etwas Ärger und man muss auch weiterhin die Haut pflegen, aber ALLE WUNDEN SIND SEITHER ZU!!!!!Unser geliebtes Mädchen hat den Kampf gewonnen. Den Kampf gegen die Keime, Bakterien, Wunden und vor allem gegen jeden einzelnen, der an ihr gezweifelt hat. Wir und unser gesamtes Rudel sind froh und dankbar, dass wir diese Zeit mit Alice durchgestanden haben.                                 

Wir sind Care-4-Life e.V, im besonderen Frau Silvia Greene, unendlich dankbar für all ihr Engagement, die vielen aufmunternden Gespräche in dieser schweren Zeit. Dafür das sie es überhaupt möglich gemacht haben, Alice raus zu holen um ihr gerecht zu werden. Im Besonderen möchten wir uns auch bei all den Spendern und Mitgliedern des Vereins bedanken. Sie alle haben Alices Behandlung überhaupt möglich gemacht.  Alleine hätten wir es niemals geschafft. Ein besonderer Dank auch an unseren Tierarzt, der wie wir immer an die Heilung von Alice geglaubt hatte. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen ein glückliches und zufriedenes 2018 und sagen DANKE!!

Zur ganzen Geschichte von Alice geht es >>> HIER

Impressionnen von Alice auf dem Weg zur Heilung...

 

 

01.01.2018

 

 

Hallo!

Betty, 2010 aus der Türkei gekommen,

wünscht dem "care-4-life"-Team alles Gute für 2018,

insbesondere Gesundheit, Wohlbefinden und viele Tiervermittlungen.

Betty

Ich bin die Betty und da bin ich im Urlaub.

 

 

01.01.2018

- Operationslampe

Logo Klinik Dr. KemerOperationslampen sichern dem Operateur eine gute Sicht, damit dieser während des chirurgischen Eingriffs immer einen optimalen Überblick hat und sich keine Fehler durch das Übersehen wichtiger Fakten einschleichen können. Dies ist sicher zum Vorteil des Patienten aber auch für die Tierärzte.

Mit einem Pulsoximeter werden während einer Operation der Sättigungsgrad des Blutes mit Sauerstoff sowie die Pulsfrequenz gemessen. Beide Parameter zeigen die Vitalfunktionen des Patienten an. Werden vorher definierte Grenzen unter- oder überschritten, schlägt das Gerät Alarm. Das Tierärzteteam kann sofort reagieren und entsprechende Maßnahmen einleiten. Ein Pulsoximeter dient also zu Überwachung einer Narkose und mindert das Risiko eines tödlichen Narkosezwischenfalls.

Gespendet von den Mitglieder von Care 4 Life e.V.

 

01.01.2018 

Hallo Frau Greene, 

ich habe festgestellt, dass ich schon lange nichts mehr von mir hab hören lassen. Nicht dass ihr denkt, ich habe euch vergessen. Ich bin immer noch sehr froh, dass ihr so eine tolle Familie für mich gefunden habt. Auch wenn nur noch Herrchen und Frauchen mit mir zu Hause wohnen. Aber dafür habe ich jetzt noch 2 tolle Frauchen dazu bekommen, die Schwiegertöchter von Herrchen und Frauchen. Die mich auch gaaanz tolllll lieb haben und knuddeln.

FridolinNatürlich machen wir immer noch viel Urlaub, bei dem ich jetzt auch noch Bergsteigen muss. Macht aber auch Spaß und ich bin ja schon immer ein richtiger Kletterer gewesen.

 

 

An bei ein paar Bilder vom letzten Urlaub in Südtirol.

 

 

 

 

Zu Hause gehe ich jeden Tag mit meinem Kumpel Timmy Gassi. Der kommt auch von der Straße. Verstehen uns super, 

wenn wir allerdings beide ohne Leine laufen fällt das Hören immer noch schwer. Es gibt als Team immer viel zu entdecken https://cdn.webde.de/cdn/mail/client/wicket/resource/static-res/---/mc/img/smileys/default/s_02.gif. 

 Liebe Grüße von Fridolin mit Herrchen und Frauchen an das ganze Care-4-Life Team

 


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