Der Herbst ist da
Bunte Blätter, kühlere Temperaturen und endlich wieder ausgedehnte Spaziergänge ohne Sommerhitze – für viele Hunde beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Aber der Herbst bringt auch ein paar Dinge mit, die Hundehalter im Blick haben sollten.
Deshalb schauen wir uns gemeinsam folgende Themen an:
- Pilze
- Eicheln & Kastanien
- Herbstgrasmilben
- Sicherheit in der Dunkelheit
- Wild & Jagdtrieb
- Und die Frage: Braucht mein Hund eigentlich einen Mantel?
Denn gut informiert kommt man mit vier Pfoten am besten durch den Herbst.
Pilzsaison – auch für Hunde ein Thema
Im Herbst sprießen sie überall: auf Wiesen, im Wald und manchmal sogar im eigenen Garten. Das Problem: Auch für Hunde können verschiedene Wildpilze giftig sein – und selbst für Menschen ist eine sichere Bestimmung oft schwierig.
Hat euer Hund einen unbekannten Pilz gefressen:
Reste sichern oder den Pilz fotografieren
➞ Menge und Zeitpunkt merken
➞ nicht selbst Erbrechen auslösen
➞ Tierarzt/Tierklinik kontaktieren
Bei Erbrechen, starkem Speicheln, Durchfall, Zittern, Schwäche oder neurologischen Auffälligkeiten nicht abwarten.
Eicheln & Kastanien – harmloses Herbstspielzeug?
Herbstzeit ist Eichel- und Kastanienzeit. Was für uns nach Herbst aussieht, kann für unsere Hunde unangenehm werden. Gerade junge oder sehr verspielte Hunde nehmen Kastanien und Eicheln gerne ins Maul.
Kastanien können verschluckt werden und im schlimmsten Fall einen Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt verursachen. Eicheln enthalten zudem Gerbstoffe, die bei Aufnahme zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Deshalb lieber nicht als Spielzeug verwenden und bei kleinen „Staubsaugern“ unterwegs besonders gut hinschauen.
Grasmilben – kleine Plagegeister im Herbst
Plötzlich werden die Pfoten dauernd geleckt? Juckreiz nach dem Spaziergang? Es könnten Herbstgrasmilben sein. Gerade im Spätsommer und Frühherbst können Herbstgrasmilben bzw. ihre Larven unseren Hunden ordentlich zu schaffen machen.
Typische Stellen sind:
- Pfoten und Zwischenzehenräume
- Beine
- Bauch
- Achseln
- Bereich um Ohren und Schnauze
Manche Hunde lecken und knabbern sich regelrecht wund. Unser Tipp: Nach Spaziergängen Pfoten, Beine und Bauch kontrollieren. Bei starkem oder anhaltendem Juckreiz bitte tierärztlich abklären lassen – denn nicht jeder Juckreiz im Herbst sind automatisch Grasmilben.
Sicherheit an dunklen Tagen – sehen und gesehen werden
Die Tage werden kürzer – und plötzlich findet die Abendrunde wieder im Dunkeln statt. Nicht nur der Hund sollte gut sichtbar sein. Auch Leine und Mensch werden von Auto- und Radfahrern leicht übersehen.
Für die dunkle Jahreszeit gehören für uns deshalb dazu:
- reflektierendes oder beleuchtetes Halsband/Geschirr
- Reflektoren an der Leine
- Licht für den Menschen
- an Straßen lieber eine kurze, gut kontrollierbare Leine
Besonders schwarze und dunkle Hunde verschwinden in der Dämmerung schneller, als man denkt. Kleine Maßnahmen, die einen großen Unterschied machen können.
Weitere Themen folgen demnächst!
…
Aktuelles
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